Spezielle Unfallchirurgie

Im Rahmen der speziellen Unfallchirurgie werden folgende Verletzungen fachkompetent erstversorgt:

  1. oberflächliche Verletzungen der Haut (Schnitt- und Platzwunden)
  2. Verbrennungen/Verbrühungen
  3. Verletzungen von Bändern (Zerrungen)
  4. Verletzungen der Muskeln (Muskelfaserriss u. ä.)
  5. Quetschverletzungen und Prellungen
  6. Sehnenverletzungen (Streck- und Beugesehnenverletzungen der Hände, Achillessehnenriss u. ä.)
  7. Sehnen- und Bandverletzungen an Schulter- und Kniegelenk (z.B. Kreuzbandverletzungen) siehe Link ambulante und stationäre Operationen
  8. Verletzungen der Wirbelsäule
  9. Knochenbrüche

Die Erstversorgung beinhaltet konservative Verbandstechniken inklusive Gips- und Kunststoffverbände, Versorgung mit modernen Orthesen (Bandagen, Mieder u. ä.). Des Weiteren kommt die moderne Wundbehandlung (feuchte Wundbehandlung) bei großflächigen Hautverletzungen und Verbrennungen zur Anwendung. Auch chirurgische Wundversorgungen mit gewebeschonenden (atraumatischen) Nähten werden durchgeführt.

Knochenbrüche werden nach den aktuellen unfallchirurgischen Richtlinien behandelt. Dies beinhaltet die einfache Ruhigstellungsbehandlung.

Das Einrichten eines verschobenen Bruches mit nachfolgender Ruhigstellung als auch die operative Versorgung komplizierter und verschobener Brüche.

Begleitend werden notwendige Impfungen (Tetanus) vervollständigt sowie die bedarfsgerechte Schmerztherapie eingeleitet.

Die gesamte Nachbehandlung der Verletzungsfolgen mit Wundkontrollen und, falls erforderlich, Röntgenkontrollen wird durchgeführt. Notwendige Rehabilitationsmaßnahmen werden eingeleitet.